Wie kann Pilzkaffee dein Training ankurbeln? | Vivo Life

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Wie kann Pilzkaffee dein Training ankurbeln? | Vivo Life

Wenn es um Sportgetränke geht, denkt man meistens zuerst an Proteinshakes. Doch wie wäre es, wenn du ein Getränk, das bereits Teil deines Alltags ist, durch ein kleines Upgrade in einen Sportsdrink verwandeln könntest?

Kaffee hat an sich bereits einige Vorteile für dein Training, wie dass er die Fettverbrennung ankurbelt. Noch mehr profitierst du davon, indem du ihn mit Pilzen anreicherst! Du hast richtig gelesen: Mach Pilzkaffee zu deinem neuen Go-to-Sportgetränk. Noch nicht überzeugt? Hier erfährst du mehr über seine Vorteile.

   

Der Kaffee

Auch ohne den magischen Zusatz von Pilzen hat Kaffee einige hervorragende Wirkungen!

 

Schnellerer Fettabbau

Das Trinken von Kaffee vor dem Training kann den Körper dazu anregen, sich auf Fettzellen als Energiequelle zu verlassen, anstatt auf die übliche Quelle von Glykogen. Dies in Kombination mit der Fähigkeit von Koffein, den Stoffwechsel zu erhöhen, und schon hat man das perfektes Rezept für schnelleren Fettabbau.

 

Weniger Muskelschmerzen

Studien haben gezeigt, dass etwas Kaffee vor dem Workout dafür sorgt, dass deine Muskeln während des Trainings weniger schmerzen. Das ist besonders vorteilhaft, wenn du vorhast, dich über deine Grenzen hinaus zu pushen. Kaffee kann dir helfen, weiter zu laufen, schwerere Gewichte zu heben und Muskeln effektiver aufzubauen.


Gesteigerte Leistungsfähigkeit

Kaffee kann nicht nur Muskelkater reduzieren, sondern auch deine Leistungsfähigkeit steigern. Diese Wirkung wird insbesondere beim Ausdauertraining deutlich, denn Studien haben gezeigt, dass Langstreckenläufer und Radfahrer ihr Tempo steigern und längere Strecken zurücklegen können.

  

Die Pilze

Dabei kommt es natürlich nicht nur auf den Kaffee, sondern auf die richtige Mischung an Inhaltsstoffen an. Pilze sind schon seit geraumer Zeit Teil der natürlichen Medizin und bei so vielen verschiedenen Arten ist die Auswahl groß! Es gibt jedoch einige wenige, die wir ganz besonders für dein Training empfehlen würden.

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Cordyceps

Cordyceps ist eine Gattung, der etwa 400 Pilzarten angehören. Sie kommen vor allem in Asien vor und sind wild nicht ganz leicht zu finden; zum Glück können sie aber angebaut werden. Wie die meisten Pilze, die zur Supplementierung eingesetzt werden, sind Cordyceps oft bitter und eher unangenehm im Geschmack. Werden sie jedoch zu einem Pulver verarbeitet, wird ihr Aroma deutlich milder. Pilzkaffee ermöglicht dir also, die Vorteile dieser Pilze zu genießen, die du sonst nicht nutzen könntest.

Während die Vorteile von Cordyceps noch nicht allzu lange wissenschaftlich untersucht werden, gibt es bereits vielversprechende Erkenntnisse.

Es wird angenommen, dass der Extrakt dem Körper hilft, mehr Adenosintriphosphat (ATP) zu produzieren, das für die Energiebereitstellung in den Muskeln zuständig ist. Junge Studien lassen zudem vermuten, dass es auch dazu beiträgt, dass dein Körper Sauerstoff effizienter verbrauchen kann, eine perfekte Kombination mit der positiven Wirkung des Koffeins auf deine Leistungsfähigkeit.

Ein Messwert, der uns hilft, unser Fitnesslevel zu bestimmen, ist die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max). Dieser Wert, wie auch andere Leistungswerte, können nachweislich durch die Aufnahme von Cordyceps gesteigert werden.

Dieser Pilz verbessert jedoch nicht nur deine Trainingsleistung. Ursprünglich war er vor allem für seine fördernde Wirkung in Sachen Herzgesundheit bekannt und in China ist er zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen zugelassen. Aktuelle Studien deuten zudem darauf hin, dass er den Cholesterinspiegel senken und die Menge an Triglyceriden (die mit Herzerkrankungen in Verbindung stehen) in unserem Blut reduzieren kann.

Während die Wirkung noch genauer untersucht werden muss, sind diese ersten Ergebnisse bereits sehr vielversprechend und deuten darauf hin, dass Pilzkaffee nicht nur ein ausgezeichnetes Sportgetränk ist, sondern außerdem deine allgemeine Gesundheit fördert.

 

Löwenmähne

Es gibt weitere Pilzarten, die du in deinen Kaffee geben kannst, auch wenn diese sich vielleicht weniger direkt auf deine Trainingsleistung auswirken. Einer davon ist der Löwenmähne-Pilz, der dein Training vor allem aufgrund seiner entzündungshemmenden Wirkung positiv beeinflusst. In Kombination mit Kaffee, der Muskelkater reduziert, sorgt er dafür, dass dir deine Workouts leichter fallen, und beschleunigt die Regeneration danach.

Außerdem hat der Löwenmähne-Pilz, genauso wie der Cordyceps, weitere gesundheitliche Vorteile. Auch hier befindet sich die Forschung noch in den Anfängen, doch es gibt sehr vielversprechende Ergebnisse im Hinblick auf seine Wirkung gegen Demenz und Gedächtnisverlust. Eine Studie zeigte beispielsweise, dass die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels mit Löwenmähne über einen Zeitraum von vier Monaten bei älteren Erwachsenen mit leichten kognitiven Schwierigkeiten die mentale Leistung verbesserte.

 

Reishi

Genau wie die zwei bisherigen Beispiele wird auch der Reishi-Pilz seit Jahrhunderten in der traditionellen Medizin eingesetzt. Jüngste Studien haben gezeigt, dass auch er dein Training positiv beeinflusst – insbesondere wenn du Höhentraining betreibst. Laut dem „British Journal of Sports Medicine“ konnten Sportler, die mit Reishi supplementierten, eine positive Wirkung beobachten. Die Ergebnisse ließen darauf schließen, dass der Pilz dabei hilft, das Immunsystem nach sehr belastendem Training wieder in Einklang zu bringen.

 

Chaga

Vielleicht denkst du, dass mit Pilzen angereicherter Kaffee ein neuer Trend ist, doch in Wirklichkeit wird der Chaga-Pilz schon seit den 1940er Jahren in Kaffee gegeben. Zum ersten Mal wurde er während des Zweiten Weltkriegs in Finnland beliebt, als man damit versuchte, die Kaffeevorräte zu erweitern. Er bietet viele Vorteile für die allgemeine Gesundheit, da er reich an Vitamin D, Kalzium und anderen wichtigen Nährstoffen und Vitaminen ist.

Im Hinblick auf dein Training kann er Ermüdung vorbeugen, während jüngste Studien darauf hindeuten, dass er die Milchsäureproduktion reduziert – und somit auch Muskelkater! Zudem bietet er, genau wie der Löwenmähne-Pilz, entzündungshemmende Eigenschaften.

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Die Mischung

Wie du siehst, kannst du von der Kombination aus Kaffee und Pilzextrakt nur profitieren – sowohl bei der allgemeinen Gesundheit wie auch beim Training. Die folgenden Vorteile sprechen dafür, dass du am besten beides kombinierst, anstatt es getrennt zu dir zu nehmen:

 

  • Eine perfekt ausbalancierte Menge an Koffein; genug, um die Vorteile zu spüren, aber nicht so viel, dass du nervös wirst
  • Lässt sich einfach in deine Ernährung integrieren, und Einfachheit führt zum Erfolg
  • Der Zeitfaktor ist weniger wichtig als bei Proteinshakes, sodass du Pilzkaffee leicht in deine tägliche Routine integrieren kannst
  • Geringer Aufwand, insbesondere wenn du eine Fertigmischung verwendest!
  • Riesiger Nährstoff- und Vitaminschub
  • Mehrere verschiedene Pilzarten lassen sich problemlos miteinander kombinieren
  • Ein volles, aber mildes Aroma ohne den üblichen Pilzgeschmack
  • Rein pflanzlich und besonderes köstlich mit Pflanzenmilch

Wie bei jedem anderen Nahrungsergänzungsmittel gilt auch beim Pilzkaffee, am Anfang auf mögliche Nebenwirkungen zu achten. Wenn du unter einer Pilzallergie leidest, solltest du besser darauf verzichten. Davon abgesehen, hat die langjährige Verwendung von Pilzen gezeigt, dass es keinen Grund zur Sorge gibt, solange man die empfohlene Menge nicht übersteigt.

Wenn du mehr erfahren willst, schau dir unsere Antworten auf die 5 häufigsten Fragen zum Pilzkaffee an!



Quellen

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/7369170/

https://www.nhs.uk/news/food-and-diet/coffee-eases-exercise-pain/ 

https://www.healthline.com/nutrition/caffeine-and-exercise#section2 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3909570/ 

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17218891/ 

https://link.springer.com/article/10.1007%2FBF02836405 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK92758/ 

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20724804/ 

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https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25251930/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5856322/ 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26427119